25 Studien.
Ein Protokoll.
Unsere Rezepturen sind keine Marketing-Konstrukte, sie basieren auf peer-reviewed Studien. Hier finden Sie alle Referenzen, die den Wirkstoff-Protokollen zugrunde liegen: mit Kernaussagen, Studiendesign und direkten Links zu den Originalquellen.
Zusammenstellung für medizinisches Fachpublikum. Die dargestellten Studien dienen der wissenschaftlichen Referenz, nicht als Heilversprechen oder Therapieempfehlung.
Kollagen
Oral Collagen Supplementation: A Systematic Review of Dermatological Applications
Choi et al. (2019) · J Drugs Dermatol. Wundheilung: 21–27 Tage (Kollagen) vs. 34–41 Tage (Placebo), p < 0.01, ca. 40 % schneller. Signifikant niedrigere VSS-Narbenscores, weniger Fibrose, überlegene Gewebestruktur. Kernreferenz für das perioperative Kollagen-Protokoll.
Oral Collagen Peptides and Wound Healing, Systematic Review & Meta-Analysis
Signifikante Verbesserung von Heilungszeit und Wundverschlussrate durch orale Kollagen-Peptide gegenüber Kontrolle. Bestätigt Fibroblasten-Aktivierung als zentralen Wirkmechanismus mit messbarer Steigerung der endogenen Kollagensynthese.
Collagen Peptide Supplementation, Skin Elasticity, Hydration and Dermal Collagen Density
RCT. Signifikante Verbesserung von Hauttextur, Elastizität und dermaler Kollagendichte gegenüber Placebo. Unterstützt perioperativen Einsatz zur Gewebevorbereitung und Optimierung der postoperativen Heilung.
Eisen
Non-Anemic Iron Deficiency: Correlations Between Symptoms and Iron Status Parameters
Ferritin < 70 µg/L als eigenständiger Risikofaktor für Haarausfall, unabhängig vom Hämoglobin. Klinisch häufig übersehen, da kein Blutbild-Auffälligkeit. Konsequenz: Ferritin-Kontrolle bei allen Frauen mit Haarausfall, Therapieziel ≥ 70 µg/L.
Iron and Hair Loss in Women: JAMA Dermatology
Systematische Analyse. Niedrige Ferritinwerte bei Frauen mit chronischem diffusem Haarausfall, Eisensupplementierung verbessert Haarwachstum signifikant. Bestätigt Ferritin als klinisch relevantesten Parameter, nicht Serum-Eisen oder Hämoglobin.
L-Lysine and Iron Combination in Women with Diffuse Hair Loss
L-Lysin + Eisen: signifikant stärkerer Effekt als Eisen allein bei Frauen mit chronischem Haarausfall. L-Lysin verbessert Eisenabsorption und -speicherung. Direkte Evidenz für die Kombinations-Empfehlung im Protokoll.
L-Lysin
Nutritional Factors and Hair Loss: L-Lysine and Iron
L-Lysin als essentieller Ko-Faktor der Eisenabsorption und -speicherung. Mögliche Hemmung des DHT-Transportwegs im Haarfollikel. Identifiziert Eisen + L-Lysin als Kern-Intervention bei ernährungsbedingtem Haarausfall bei Frauen.
L-Lysine Supplementation in Women with Telogen Effluvium
Signifikante Reduktion des Haarausfalls bei Frauen mit Telogen Effluvium durch L-Lysin in Kombination mit Eisen. Bestätigt den synergistischen Wirkmechanismus klinisch.
Ashwagandha
Ashwagandha, Stress, Cortisol and Testosterone Meta-Analysis (23 RCTs)
Meta-Analyse von 23 RCTs. Cortisol-Senkung SMD -1.18. Testosteron-Erhöhung +57 ng/dL bei Männern, geschlechtsspezifischer Effekt, nicht bei Frauen. Signifikante Verbesserungen bei Schlaf, Erschöpfung und Vitalität. Höchste Evidenzqualität unter Adaptogenen.
Ashwagandha, Vitality, Fatigue Reduction and Thyroid Function
Signifikante Verbesserung von Vitalität und Erschöpfungsreduktion. Unterstützung der Schilddrüsenfunktion und HPA-Achsen-Regulation. Wirksam bei beiden Geschlechtern, bei Männern zusätzlich Testosteron-Effekt.
Ashwagandha as Adaptogen, Stress, Anxiety and Endocrine Function
Konsistente Reduktion von Stressmarkern und Angst über multiple Studiendesigns. Positioniert Ashwagandha als evidenzbasiertes Adaptogen der ersten Wahl mit überlegenem Sicherheitsprofil.
Magnesium
Suboptimal Magnesium Status, Association with Chronic Disease and Health Outcomes
60–70 % der Bevölkerung suboptimal versorgt, assoziiert mit Schlafproblemen, Reizbarkeit und PMS. Serum-Magnesium ist kein sensitiver Marker. Bisglycinat: höchste Bioverfügbarkeit, keine Laxativwirkung.
Magnesium and PMS: Randomized Trial on Premenstrual Symptoms
RCT. Signifikante Reduktion von PMS-Krämpfen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Erschöpfung bei Magnesium vs. Placebo. Direkte Grundlage für die Magnesium-Empfehlung im Frauen-Protokoll.
Vitamin B6
Vitamin B6 and PMS: Anxiety, Depression and Irritability
RCT. Signifikante Reduktion von PMS-bedingter Angst, Reizbarkeit und depressiver Verstimmung. Mechanismus: B6 als Ko-Faktor der Serotonin- und Dopamin-Biosynthese, unverzichtbar für die Wirksamkeit von L-Tryptophan.
Vitamin B6 and Cortisol: Premenstrual Cortisol Normalization
B6-Supplementierung normalisiert den prämenstruellen Cortisolanstieg und verbessert neuroendokrine Balance. B6 als neuroaktives Vitamin mit direkter Wirkung auf die Stressachse.
L-Tryptophan
L-Tryptophan and Sleep Quality: Latency and Duration
Signifikante Verbesserung von Schlaflatenz und Schlafqualität bei abendlicher L-Tryptophan-Gabe. Wirkmechanismus: erhöhte Melatonin- und Serotonin-Bereitstellung über 5-HTP-Weg.
Tryptophan, Serotonin and Mood: Antidepressant Clinical Evidence
Reduktion von Angst und depressiver Verstimmung durch L-Tryptophan über zentrales Serotonin-System. Wirksamkeit direkt abhängig von ausreichender B6-Versorgung als Ko-Faktor.
Vitamin B6 and Tryptophan Metabolism, Serotonin Synthesis Synergy
B6 ist unverzichtbarer Ko-Faktor der Tryptophan-zu-Serotonin-Umwandlung über Pyridoxalphosphat-abhängige Decarboxylase. Begründet die Kombination B6 + L-Tryptophan im Protokoll.
Tryptophan and Mood Disorders: Randomized Trial Evidence
Verbesserte emotionale Verarbeitung, reduzierte Angst und Stressreaktivität bei regelmäßiger L-Tryptophan-Supplementierung. Evidenz für klinischen Einsatz bei stressbedingten Stimmungsstörungen.
Vitamin B12
Vitamin B12 Deficiency: Prevalence and Risk Factors in Women
Erhöhtes Defizit-Risiko bei: Pille, Metformin, veganer Ernährung, ab 35 Jahren. Serum-B12 kein sensitiver Frühmarker, Kontrolle via Holotranscobalamin + Methylmalonsäure empfohlen. Häufig jahrelang unerkannt.
Neuropsychiatric Symptoms of B12 Deficiency, Fatigue, Depression, Neuropathy
B12-Defizit assoziiert mit Erschöpfung, depressiver Verstimmung, Konzentrationsstörungen und Neuropathie. Normalisierung der Symptome durch Supplementierung dokumentiert. Methylcobalamin bevorzugt.
Methylcobalamin vs. Cyanocobalamin: Bioavailability and Efficacy
Methylcobalamin: deutlich höhere zelluläre Verwertung und Gewebsretention. Wird ohne Umwandlungsschritt direkt metabolisch genutzt. Empfohlen bei eingeschränkter Konversionskapazität, die klinisch überlegene Form.
Männer-Protokoll
Magnesium in Men: Testosterone, Sleep and Stress Resilience
Magnesium-Bisglycinat bei Männern: positive Assoziation mit freiem Testosteron, Tiefschlaf und Stressresilienz. Mechanismus: Mg reduziert SHBG-Bindung von Testosteron und fördert morgendlichen Testosteronpeak über verbesserte Schlafarchitektur.
Ashwagandha in Men: Testosterone, Fertility and Stress Axis
Systematischer Review. Konsistente Evidenz für Testosteron-Erhöhung, verbesserte Spermienqualität und Cortisol-Reduktion beim Mann. HPA-Achsen-Regulation als zentraler Mechanismus. Geschlechtsspezifischer Effekt nicht bei Frauen.
Zinc and Vitamin D, Only Micronutrients with Consistent Testosterone Evidence
Zink + Vitamin D sind die einzigen Mikronährstoffe mit konsistenter RCT-Evidenz für Testosteron-Support bei Männern mit suboptimalen Spiegeln. Zink als Ko-Faktor der Testosteron-Biosynthese in Leydig-Zellen; Vitamin D über direkte Rezeptoren im Hoden.
25 peer-reviewed Studien · direkte Links zu den Originalquellen. Die Referenzliste wird fortlaufend erweitert, sobald neue Daten die Protokolle ergänzen oder ersetzen.
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